summaery2016: Projekte

Die Kunst des Alltags – Grafikdesign in der DDR

Projektinformationen

eingereicht von

Lena Haubner

Mitwirkende

Lehrende

Prof. Jay Rutherford und Stefan Jungklaus

Fakultät / Bereich:
Kunst und Gestaltung

Studiengang:
Visuelle Kommunikation/Visuelle Kulturen (Master of Arts (M.A.))

Art der Präsentation

Abschlussarbeit

Semester

Wintersemester 2015/16

Ausstellungs- / Veranstaltungsort
  • Scherfgasse 5 - Pavillon-Presse

Teilnahme an den Bauhaus Essentials und dem GRAFE Kreativpreis 2020

Teilnahme an ENERGIE.EXPERIMENT.ERLEBNIS. Eine Nacht die Wissen schafft.

Projektbeschreibung online

Wie wurde in der DDR gestaltet? Wodurch sahen sich die Gestalter beeinflusst und wie reagierten sie auf den Materialmangel? Der vorliegend Band zeigt vielseitige Arbeiten aus dem Bereich der Gebrauchsgrafik und stellt bedeutende Gestalter vor.

In fünf Gesprächen berichten sieben Grafikerinnen und Grafiker von ihrer Ausbildung, ihrer Arbeitsweise, ihrem Selbstverständnis als Gestalter und den Einflüssen, die sie in ihrer Arbeit in der DDR geprägt haben. Ein vorangestelltes Kapitel beschäftigt sich anhand zahlreichen Bildmaterials mit den Arbeitsgebieten Plakat-, Buch-, Schrift- und Signetgestaltung. Zudem werden anhand von Exkursen vier weitere Gebrauchsgrafiker vorgestellt, die das visuelle Erscheinungsbild der DDR maßgeblich prägten. 

Ein Blick in die alten, durch das holzhaltige Papier schnell vergilbten Kataloge, mit ihrem fahlen Offsetdruck und dem lockeren Einbandgewebe, verrät trotz all dem: DDR-Grafikdesign ist vielseitig, inhaltlich raffiniert, handwerklich präzise und viel bunter als gedacht. Immer wieder stößt man beim Blättern auf erfrischende und scheinbar zeitlose Arbeiten – versunkene Schätze, die es heute zu heben gilt!


Ausstellung der Abschlussarbeit im
Druckgrafischen Museum Pavillon-Presse, Scherfgasse 5
14. und 15. Juli, jeweils 13 – 17 Uhr

Ausstellungs- / Veranstaltungsort