summaery2017: Projekte

Metaphern - konzeptionelle Konsistenz

Steve Wei-Lung Liem

Dominik Kratzel, Lena Mingers, Thorsten Habedank, Martina Jacobi, Alexa Linde, Martha Manca Frommann, Laura Pfarr, Anna Rehfinger, Alessandro Rintallo, Theresa Schirmer, Julius Schmidt-Barbo, Ivan Sisyukin, Till Teubner, Maximilian von Zepelin, Momoko Yasaka

Prof. José Mario Gutiérrez Marquez, M.sc. M.Arch. Steve Liem

:
Architektur und Urbanistik

:
Architektur (Master of Science (M.Sc.))

Ausstellung

Wintersemester 2016/17

  • Geschwister-Scholl-Straße 8 - Hauptgebäude / main building
    (109)

Im Bereich Architektur trägt uns der Entwurfsprozess von einem anfänglichen abstrakten Konzept (oder mehreren Konzepten) zu einem physischen Objekt – dem Gebäude. Konzeptionelle Konsistenz ist unsere Methode die Qualität der Übersetzung zu definieren, um das Wesentliche des Konzeptes nicht in der Übersetzung zu verlieren (“lost in translation”).

Die Qualität des zugewiesenen Verhältnisses zwischen abstrakten/ konzeptionellen Parametern und wahrnehmbaren/ konstruierten Parametern verstehen wir als konzeptionelle Konsistenz. Die Konsistenz verweist auf die Stringenz des einmal zugewiesenen Verhältnisses.

Der Prozess das Verhältnis der Parameter zu definieren verlangt eine stetige Aufmerksamkeit gegenüber den transkriptionsbeanspruchten Qualitätsmerkmalen, und eine konstante Überprüfung ihrer Korrespondenz zum gebauten Objekt, durch Technologie und schliesslich dem Detail.

Jede/r gute/r Architekt/in sollte ein intuitives Verständnis von konzeptioneller Konsistenz besitzen.

Das Seminar diente als inhaltliche Vorbereitung auf den Südländer 05 - Entwurf im Sommersemester 2017, der eine Exkursion nach Chile im Februar 2017 vorausging. Dort wurde an der Universidad de Chile in Zusammenarbeit mit Studenten Der Universidad de Rosario, Argentinien ein Workshop zu Bauen im Bestand veranstaltet, in dem die erarbeiteten Inhalte am konkreten Ort und Objekt Anwendung gefunden haben.