summaery2017: Projekte

Spekulative Zeichnung

Projektinformationen

eingereicht von

Tom Ackermann

Mitwirkende

Lehrende

Prof. Jana Gunstheimer, Karo Kollwitz

Fakultät / Bereich:
Kunst und Gestaltung

Studiengang:
Freie Kunst (Diplom)

Art der Präsentation

Ausstellung

Semester

Sommersemester 2017

Ausstellungs- / Veranstaltungsort
  • Geschwister-Scholl-Straße 7 - Van-de-Velde-Bau
    (R.010, R.011)
  • Geschwister-Scholl-Straße 8 - Hauptgebäude / main building
    (R.207)

Teilnahme an den Bauhaus Essentials und dem GRAFE Kreativpreis 2020

Projektbeschreibung online

Die Zeichnung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von ihrer der Malerei untergeordneten Rolle emanzipiert. Sie verdeutlicht heute ganz besonders Prozesse des Denkens und der Konzeption.

Die gezeichnete Linie, der Strich kann in der Gegenwartskunst alles sein: sie wird zur Schrift, zum Notat, zum Ornament, zum Zeichen, zur Spur.

Das Zeichnen wird zur archivierenden, kartographischen oder enzyklopädischen Methode, es dient der Annäherung an zu Untersuchendes und zu Klärendes. Durch die Unmittelbarkeit und Offenheit der Zeichnung entfaltet sich ihr poetisches und konkretes Potential zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, Konzept und Narration.



Im Fachkurs steht das Entwickeln einer eigenen zeichnerischen Handschrift im Vordergrund. Dabei werden unterschiedliche Formen und Herangehensweisen thematisiert und gemeinsam ausprobiert.

Im diesem Semester interessieren uns besonders analoge Aufzeichnungssysteme. Wie können nicht sichtbare Prozesse in das Medium Zeichnung überführt werden? Wie macht man Denken sichtbar?

Wir beschäftigen uns mit Formen, die zwischen wissenschaftlicher Zeichnung und subjektiven Konstruktionen von Realität agieren.

Ausstellungs- / Veranstaltungsort